Das sind die Chancen und Herausforderungen von Windkraft an der Ostsee

Klimaschutz ist ein Trend, der sich durch die Gesellschaft zieht. Die Politik muss mitziehen, will sie ihre Wählerschaft nicht verlieren. Auch getrieben durch Subventionen entstehen immer mehr Alternativen zur Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe. Eine davon sind Windkrafträder.

Vor allem aufgrund der negativen Aspekte (“Verschandelung” der Landschaft, Lärmbelästigung, Auswirkungen auf die Tierwelt und “Disco-Effekt”) kam man schon vor Jahrzehnten auf die Idee, Windkraftparks außerhalb von bewohnten Gebieten aufzustellen und den Strom über lange Trassen zum Verbraucher zu leiten. Nordsee und Ostsee bieten sich besonders an, weil dort viel Fläche vorhanden ist, die nicht zum Wohnen genutzt wird.

Allerdings gibt es auch hier negative Aspekte, Windkrafträder ins Meer zu bauen. Ähnlich wie an Land wird die Tierwelt durch den Schall, den die Windkrafträder erzeugen, beeinflusst. Salzwasser greift die Technik schneller an und führt zu höheren Kosten bei Wartung und auch bei Herstellung. Allgemein sind die Investitionskosten höher, da die Anlagen umständlich auf See transportiert werden müssen.

Nichtsdestotrotz sind weitere Windparks in Planung bis 2025 und darüber hinaus.

Pläne für Windkraftparks an der Ostsee

Offiziell sind drei Windparks von deutscher Seite bis 2025 geplant. Polen plant zwei Windparks. Namentlich handelt es sich dabei um Arcadis Ost 1, Wikinger Süd und Baltic Eagle in Deutschland. Polen plant FEW Baltic II und Bałtyk Środkowy II.

Wie sich eine eventuelle Beteiligung der Partei “Die Grünen” an einer Bundesregierung im Herbst 2021 auswirkt, bleibt abzuwarten. Denkbar ist eine Subventionierung und anderweitige Umleitung von Steuergeldern in Richtung Ausbau von Windkraftanlagen. Eventuell könnten Teile davon auch in die konkrete Forschung und Weiterentwicklung gesteckt werden, sodass robustere und langlebigere Geräte entwickelt werden können, die die investierten Mittel für längere Zeit nutzbar machen.

So finden Sie den richtigen Anbieter von Ökostrom

Egal, ob Ökostrom für Privathaushalte oder Gewerbe Ökostrom: Niemand hat einen Euro zu verschenken und man versucht den besten Anbieter zu finden. Dies ist aber nicht so einfach. Das Kleingedruckte im Vertrag und viele Fachbegriffe können dafür sorgen, dass man zwar nicht betrogen wird, aber sich das vermeintlich günstige Angebot doch nicht als das Schnäppchen herauskristallisiert.

Einen konkreten Anbieter von Ökostrom zu empfehlen ist schwer. Der Markt ändert sich rasch und eine Empfehlung, die noch vor fünf Jahren sinnvoll war, könnte mittlerweile keine mehr sein. Vielmehr sollten Sie darauf achten, einen Anbieter mit den richtigen Eigenschaften zu finden und vor allem den passenden für Ihre Situation.

In der Regel hat jeder Stromanbieter einen Fixbetrag und variablen Anteil beim Stromverbrauch. Je geringer der Stromverbrauch, desto schwerer fällt der fixe Kostenanteil ins Gewicht. Je höherer der Stromverbrauch, desto eher sollte auf geringe variable Kosten geachtet werden. Hier helfen Stromrechner. Nehmen Sie als Basis für den geplanten Verbrauch die Stromrechnungen der letzten Jahre.

Weitere Punkte, wie Gütesiegel, helfen, Vertrauen aufzubauen. Informieren Sie sich aber über die Quelle des Siegels, ob dieses wirklich von namhaften Stellen kommt, oder einfach gegen Geld gekauft werden kann.

Bei der Preisstruktur müssen auch noch unbedingt Boni, Vorauszahlungen und Ähnliches berücksichtigt werden, da diese die Gesamtkosten beeinflussen. Prüfen Sie regelmäßig, etwa einmal im Jahr, ob neue und bessere Ökostrom-Anbieter ihren Strom in Ihrer Region anbieten.