Technik

Technik

Die richtige Pumpe für den Garten

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

 "Bild:Aubach-Hirschmühle-Hochwasser2013.jpg" by Greizer2 (Diskussion) is marked under CC0 1.0

Ein Garten verbraucht viel Wasser. Doch es muss nicht immer Trinkwasser aus der Wasserleitung sein. Wer die Wasserversorgung von Rostock schonen möchte, kann auch Regenwasser sammeln oder seinen Garten mit Wasser aus einem Teich oder Brunnen gießen.

Dafür brauchen Sie lediglich eine Gartenpumpe, an die Sie den Wasserschlauch anschließen. Doch die Auswahl an unterschiedlichen Gartenpumpen auf dem Markt ist groß. Was also sollten Sie bedenken und beachten, wenn Sie eine Gartenpumpe kaufen? Wir geben Ihnen einige Tipps, die Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen können.

Die richtige Pumpenart

Üblicherweise werden im Garten Tauchpumpen oder Saugpumpen eingesetzt. Sie unterscheiden sich durch den Ort der Aufstellung. Eine Tauchpumpe wird direkt in das Wasser eingetaucht und muss sich stets unter der Wasseroberfläche befinden. Eine Saugpumpe wird neben dem Wasser aufgestellt und mit einem Ansaugschlauch mit diesem verbunden. Dabei muss nur das Schlauchende stets unter Wasser sein. Wenn Sie nur geringe Höhenunterschiede zu überwinden haben, können Sie beide Pumpenarten gleichermaßen einsetzen.

Liegt die Wasserquelle sehr tief, wie zum Beispiel bei einem Brunnen, sollten Sie aber auf jeden Fall eine Tauchpumpe kaufen. Sie ist stärker und arbeitet auch deutlich leiser, als eine Saugpumpe. Die Saugpumpe eignet sich dagegen besser bei niedrigem Wasserstand. Sie kann eine Regentonne fast vollständig leeren. Die Tauchpumpe kann dagegen nur verwendet werden, solange der Wasserspiegel höher ist als sie selbst.

Der richtige Antrieb

Eine Gartenpumpe kann elektrisch oder benzinbetrieben sein. Die meisten Gartenbesitzer aus dem Raum Rostock ziehen elektrische Pumpen vor. Sie arbeiten deutlich leiser als Benzinpumpen, verursachen weniger Kosten und müssen seltener gewartet werden. Zudem ersparen Sie sich das Nachfüllen von Treibstoff. Elektrische Pumpen sind jedoch von der Verfügbarkeit eines Stromanschlusses abhängig. Vor allem in großen Gärten kann es vorkommen, dass der Anschluss zu weit von der Wasserquelle entfernt ist.

Tipp:

Überlegen Sie also vor dem Kauf einer elektrischen Gartenpumpe, wo Sie sie anschließen können. Denken Sie dabei auch an andere elektrische Gartengeräte, wie zum Beispiel den Rasenmäher. Werden Sie beide gleichzeitig benutzen wollen und stehen dafür genügend Anschlüsse zur Verfügung?

Benötigen Sie eine Schmutzwasserpumpe?

Überlegen Sie auch, ob Sie lediglich klares Wasser pumpen möchten oder auch verunreinigtes Wasser. Schmutzwasser wird üblicherweise nicht zum Gießen eingesetzt. Wenn Sie aber zum Beispiel einen Gartenteich abpumpen wollen, ist eine Schmutzwasserpumpe sehr empfehlenswert. Stellen Sie vor dem Kauf der Pumpe fest, wie groß die Verunreinigungen im Wasser maximal sein werden. Nicht jede Gartenpumpe ist auch für Schmutzwasser geeignet. Doch auch Schmutzwasserpumpen unterscheiden sich nach der Größe der von ihnen beförderbaren Schmutzpartikel.

 

Die wichtigsten Kaufkriterien

Beim Vergleich der unterschiedlichen Pumpenmodelle sollten Sie vor allem auf die Förderleistung achten. Sie wird in Liter pro Stunde (l/h) angegeben und ist aussagekräftiger als die Motorleistung in Watt. Allerdings sinkt die Förderleistung mit steigender Förderhöhe. Wenn Sie einen tiefen Brunnen haben, sollten Sie daher auf jeden Fall ein möglichst leistungsstarkes Modell wählen. Haben Sie nur einen kleinen Garten und keine großen Höhenunterschiede zu überwinden, reichen bereits 3000 l/h. Bei größeren Gärten ist jedoch ebenfalls eine höhere Förderleistung zu empfehlen. Sie liefert mehr Wasser in kürzerer Zeit und ermöglicht daher, schneller zu gießen.

Search