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Die Nasenkorrektur ohne OP – fortschrittliche Methode zur perfekten Nase

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Bevor man seine Nase einem chirurgischen Eingriff unterstellen will, sollte man sich über die neusten Methoden im Bereich der Nasenchirurgie informieren, denn mittlerweile gibt es Nasenkorrekturen ohne OP, bei dem ein operativer Eingriff nicht notwendig ist.

Bei dieser Methode wird eine Füllsubstanz eingesetzt, die Hyaluronsäure genannt wird. Diese biologische Substanz wird mit einer Kanüle unter die Haut gespritzt und nach Wunsch modelliert. Die Nasenkorrektur ohne OP ist völlig schmerzfrei und nach 10 bis 20 Minuten komplettiert. Das tolle ist, dass die Modellierung der Maße unter der Haut nach Belieben geformt werden kann, bis das gewünschte Ziel erreicht wird. Danach wird das Ergebnis fixiert, was das Ende des Eingriffes darstellt.

Diese neue Methode stellt eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Eingriffen dar. An dieser Stelle wollen wir die herkömmliche Methode zur Nasenkorrektur aufzeigen und gegenüberstellen, damit ersichtlich wird, welche Nachteile ein chirurgischer Eingriff mit sich bringt.

Techniken der chirugischen Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Die geschlossene Nasenkorrektur

Die geschlossene Rhinoplastik ist die gängigste Methode zur Nasenkorrektur. Da der Chirurg einen Schnitt im inneren der Nase, also im Bereich der Schleimhäute, setzt, bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Durch die beiden Nasenlöcher beginnt der Chirurg die Knorpel- und Knochenmasse zu bearbeiten. Diese Art der Nasenkorrektur wird am häufigsten eingesetzt, wenn die Nasenscheidewand begradigt werden soll. Aber auch leichte Unebenheiten des Knochens lassen sich so korrigieren. Durch die speziellen Operationsinstrumente hat der Chirurg außerdem die Möglichkeit Knorpeltransplantationen während der geschlossenen Nasenkorrektur durchzuführen. Dank eines Lasers, der während der Operation eingesetzt wird, werden die Blutungen minimiert. So ist auch das Risiko für Nachblutungen verringert und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Die geschlossene Rhinoplastik wird in den meisten Fällen in Vollnarkose durchgeführt. Bei kleineren Korrekturen ist auch eine örtliche Betäubung möglich.

Die offene Nasenkorrektur

Nicht jede Nasenkorrektur lässt sich durch die geschlossene Rhinoplastik beheben. In manchen Fällen benötigt der Operateur mehr Sicht auf das Operationsfeld und mehr Platz. In diesen Fällen wird die Entscheidung auf die offene Rhinoplastik fallen. Der Operateur hat bei dieser Technik komplette Sicht auf das Knochen- und Knorpelgerüst der Nase und wird daher zur Nasenkorrektur bei Schiefstellung angewandt. Bei der offenen Rhinoplastik setzt der Chirurg einen Schnitt am Nasensteg sowie im inneren der Nase. Da der Schnitt jedoch sehr gut abheilt ist die Narben später so gut wie unsichtbar. Nach dem setzten der Schnitte löst der Operateur die Haut vom Nasengerüst und kann mit der Modellierung der Nase beginnen.

Auch bei Sekundäroperationen, also wenn eine vorhergegangene Operation nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, wird die Nasenkorrektur durch die offene Rhinoplastik durchgeführt. Diese Operation wird wie die geschlossene Rhinoplastik, meist in Vollnarkose durchgeführt. Nach beiden Operationen werden die Schnitte durch Nähte versorgt und die Nase wird austamponiert um die Struktur der Luftwege zu erhalten und zu stützen. Auf der neu modellierten Nase wird eine externe Schiene oder ein Nasengips angelegt. Diese sollen die Nase schützen und den Heilungsprozess unterstützen.

Die Höckernase
Die Höckernase wird auch als Adlernase, Habichtsnase und als Hackennase bezeichnet. Wie der Name es schon beschreibt besteht bei der Höckernase ein Höcker des Nasenrückens. Diese Formveränderung der Nase kommt vor allem im südeuropäischen Raum sowie in arabischen Ländern vor. Vor allem Frauen leiden unter dieser Formveränderung. Der Höcker kann sehr klein sein aber auch riesige Dimensionen einnehmen.

Risiko ein chirurgischen Nasenkorrektur?

Wie jede andere Operation auch, geht man auch bei einer Nasenkorrektur gewisse Risiken ein. Eine fachgerecht durchgeführte Operation ist dabei nicht immer eine Garantie dafür, dass keine Komplikationen auftreten. Auch Sie können als Patient mit Hilfe einer eignen Vorbereitung und Nachsorge Ihren Teil dazu beitragen, dass keine Komplikationen entstehen. Zu diesem Zweck gibt es einige Verhaltensregeln, über die Sie in Ihrem Voruntersuchungsgespräch ausführlich aufgeklärt werden.
Auch über die möglichen Komplikationen und Risiken klärt Sie Ihr Arzt auf, auch wenn viele dieser Komplikationen eigentlich als natürliche Begleiterscheinungen zu bezeichnen sind und andere wiederum sehr selten sind. Ein genaues Risiko mit all den Komplikationen kann man nur im Individualfall festmachen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen hier nur eine kleine Auflistung der allgemeinen Risiken, der Begleiterscheinungen, der Risiken während der Operation und der lokalen Komplikationen nennen.

Bei größeren Korrekturen, vor allem an der Nasenscheidewand, können Narben und Durchblutungsstörungen der inneren Schleimhäute entstehen, die im ungünstigsten Fall zu Knorpelschäden führen. Diese bei Nasenkorrekturen sehr seltenen Komplikationen können jedoch auch die Form und die Funktion der Nase beeinträchtigen.

Häufiger sind Formveränderungen, die durch ungleichmäßige Vernarbungen am Knochen- und Knorpelgerüst entstehen. Bilden sich solche Unebenheiten auch nach mehreren Wochen nicht oder nur sehr zögerlich zurück, kann eine Folge-OP notwendig sein. Schwellungen und Wassereinlagerungen können mit physiotherapeutischen Maßnahmen entgegengewirkt werden (Lymphdrainage).

Durch diese Gegenüberstellung wird ersichtlich, wie hervorragend die Nasenkorrektur ohne OP tatsächlich ist.

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