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Doppelbodensysteme - Eine Erungenschaft der Gebäudetechnik

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Bei einem Doppelboden, auch Zugangsboden oder Computer-Doppelboden genannt, im englischen Raised Floor, handelt es sich um einen erhöhten strukturellen Überboden, zu einem bestehenden festen Untergrund, der einen neuen Raum für mechanische und elektrische Konstruktionen schafft. Doppelböden werden häufig in modernen Bürogebäuden und in speziellen Bereichen wie Kommandozentralen, Rechenzentren für Informationstechnologie und Computerräumen verwendet, in denen elektrische Anlagen mit starker Verkabelung und Stromversorgung verlegt werden müssen. Solche Überböden können in unterschiedlichen Höhen (50 mm bis über 1.200 mm) angelegt werden, um Platz für die gesamte Technik zu gewährleisten. Unterböden sind moistens voll beleuchtete un warden so angelegt, dass das Personal sich besten darin bewegen kann.

In Rechenzentren wird die Unterflurluftverteilung immer häufiger zum Kühlen von Gebäuden eingesetzt, indem der Hohlraum unter dem Doppelboden als Plenumkammer zur Verteilung von klimatisierter Luft verwendet wird. In diesen Gebäuden sind die isolierte Klimazonen häufig mit Doppelböden verbunden. Perforierte Kacheln werden traditionell unter Computersystemen platziert, um klimatisierte Luft direkt zu ihnen zu leiten. Die Datenverarbeitungsgeräte sind häufig so ausgelegt, dass sie Kühlluft von unten ansaugen und in den Raum abführen. Eine Klimaanlage saugt dann Luft aus dem Raum an, kühlt ihn und drückt sie unter den Doppelboden, um den Zyklus abzuschließen.

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