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Probleme mit der Erektion verstehen lernen und dagegen vorgehen

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"Viagra" by Tim Reckmann | a59.de is licensed under CC BY 2.0

 Die Anatomie des Penis ist kompliziert und der Vorgang, der eine erfolgreichen Erektion benötigt, hängt von einem präzisen abgestimmten Zusammenspiel von Blutgefäßen, Gehirn, Nervensystem, und Hormonen ab. Einfach ausgedrückt geht es um die beiden Schwellkörper (Corpora Cavernosa) im Penis des Mannes, die von der Penisarterie mit Blut versorgt werden.

Bei sexueller Stimulierung werden elektrische Signale über das Rückenmark an die Penisarterie gesandt, wo körpereigene, von den Nerven ausgesandte, chemische Stoffe dafür sorgen, dass sich das Muskelgewebe im Penis entspannt. Dieser Vorgang kann beispielsweise durch Viagra Generika simuliert werden. Dadurch kann das Blut ungehindert in die Schwellkörper fließen, wodurch dann die Erektion entsteht.

Wie kommt es zu Erektionsproblemen (Erektile Dysfunktion) bei Männern über 50?

Erektile Dysfunktion bei Männern über 50 ist die medizinische Bezeichnung für Impotenz, ein Zustand, in dem Männer keine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion erreichen und aufrechterhalten können. Schätzungsweise 8 Millionen Männer über 50 leiden bis zu einem gewissen Grad an Impotenz, wobei die Hälfte dieser Männer ein Alter zwischen 40 und 70 Jahren hat.

Wodurch werden Erektionsstörungen verursacht?

Es gibt eine Reihe von Gründen, die zu Erektionsstörungen führen können. Es herrscht weit verbreitet die falsche Meinung, dass die wesentlichen Gründe für Impotenz psychologischer Natur sind. Sie ist jedoch, ganz im Gegenteil, sehr viel häufiger auf gesundheitliche Probleme körperlicher Art oder auf Nebenwirkungen anderer Arzneimittel zurückzuführen.

Zu den psychologischen Faktoren, die sich negativ auf die sexuelle Aktivität auswirken, gehören:

  • Depressionen
  • Stress
  • Erschöpfung
  • Versagensangst 
  • sowie unzureichende zwischenmenschliche Beziehungen

Zu den körperlichen Faktoren, die zu Impotenz beitragen können, zählen:

  • übermäßiger Alkohol- oder Tabakkonsum 
  • Drogenmissbrauch
  • hoher Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Gefäß leiden 
  • Prostatabeschwerden 
  • Verletzungen des Rückenmarks

Ist Impotenz behandelbar?

Es gibt heutzutage gute Möglichkeiten der Behandlung der Erektionsprobleme. Impotenz sollte nicht als unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterns oder gesundheitlicher Beschwerden angesehen werden. Sämtliche Fälle lassen sich auf die eine oder andere Weise behandeln, wobei die Behandlungsmethoden orale Arzneimittel, Vakuummethoden, selbst verabreichte Injektionen und Implantate umfassen.

Was sind zusammenfassend die grundlegendsten Fakten zu Impotenz?

Impotenz kann hauptsächlich auf körperliche und nicht auf psychologische Faktoren zurückgeführt werden. Impotenz muss nicht als irreversible Folgeerscheinung des natürlichen Alterungsvorgangs hingenommen werden, denn es gibt zahlreiche Behandlungsmethoden. In der Tat ist Impotenz behandelbar und praktisch allen Männern kann mit einer von mehreren Behandlungsmethoden geholfen werden. Auch wenn es ein sehr unangenehmes Thema für einige ist, sollte es unbedingt mit Experten besprochen werden.

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