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Warum Arztpraxen an guten Autoklaven nicht sparen sollten

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Vielleicht kennen Sie das aus dem privaten Bereich: Sie möchten ein Gerät kaufen und stehen beim Fachhändler ahnungslos vor den Regalen. Sie versuchen zu sparen und nehmen das billigste. Nach ein paar Monaten stellt sich heraus, dass das eine schlechte Idee war. Wichtige Funktionen fehlen und es hapert an der Zuverlässigkeit. Im Nachhinein müssen Sie dann doch ein neues kaufen, dass Ihren Zwecken besser dient. In dem Fall haben Sie mehr ausgegeben, als wenn Sie von Anfang an auf bewährte Qualität setzen.

Dieses Prinzip gilt nicht immer. Denn leider ist es so, dass manche Hersteller nur teuer sind und nicht wirklich den dazugehörigen Gegenwert bieten. Vor allem in Sachen Unterhaltungselektronik ist das so. Doch in der Industrie oder im gewerblichen Bereich ist das zum Glück noch anders. Vor allem in Industrien, denen besondere Anforderungen in Sachen Sicherheit oder Hygiene zukommen.

Als Beispiel führen wir eine Arztpraxis an, die einen Autoklaven kaufen möchte und nicht weiß, ob Sparen oder Qualität die bessere Lösung ist.

Autoklaven – Unterschiede zwischen Qualität und Low Budget Geräten

Grundsätzlich müssen wir betonen, dass es sich bei Autoklaven um Apparate handelt, bei denen auch Billighersteller ein bestimmtes Niveau halten müssen. Autoklaven sind verantwortlich für die Reinigung von medizinischen Geräten. Ihre Zuverlässigkeit wird regelmäßig geprüft. Würde ein Produzent diesbezüglich schludern, dann wäre die Marke schnell weg vom Markt. Unterschiede ergeben sich vor allem in Faktoren, die man beim Kauf nicht direkt vor Augen hat.

 

Energieverbrauch

Autoklaven verwenden Luftdruck und Hitze, um Pinzetten, Skalpelle und sonstige Dinge zu reinigen. Sie verbrauchen dafür jede Menge Energie. Ist nur die Frage wie viel. Denn zwischen den Herstellern gibt es doch Unterschiede. Beim langfristigen Einsatz über Jahre kommt dann einiges an Kostenunterschieden zusammen. Daher: Immer die Verbrauchsdaten checken und gut nachrechnen. Strom wird tendenziell immer teurer – zumindest in den letzten Jahren.

Kapazität

Man nehme an, ein Autoklav ist ein wenig teurer als ein anderer. Dafür hat er jedoch 10% oder 20% mehr Kapazität. Dann lässt sich schnell ersehen, dass das kleinere Gerät langfristig deutlich öfter gestartet werden muss, um die gleiche Menge an Ausrüstung zu desinfizieren. Hierbei entstehen natürlich mehr Energiekosten und mehr sonstige Kosten durch die schnellere Abnutzung.

Smarte Funktionen

In der heutigen Zeit wird Technik smart. Jedes Gadget lässt sich mit Hilfe von LAN oder WLAN mit einem Netzwerk verbinden. Mit Hilfe der Verbindung können die Nutzer den Status der Arbeit überwachen, sehen wo es Probleme gibt oder checken, wann ein Apparat fertig ist. Fehlen solche Möglichkeiten, dann ist das für die Produktivität eher von Nachteil.

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit

Jedes Gerät kann mal kaputt gehen. Selbst Premium Marken sind davor nicht sicher. Der Unterschied ist nur: Was passiert, wenn ein Schaden da ist?

Bei Low-Budget kann es gut passieren, dass es ewig dauert, bis Sie beim Hersteller durchgestellt werden, um diesen zu melden. Wann dann ein Ersatzteil oder ein Techniker vorbeikommt – das ist immer die große Frage. Qualitäts-Marken dagegen zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie einen guten Service bieten. Kaputte Komponenten werden schnell mit Kurier geliefert. Defekte werden vom technischen Service schleunigst behoben.

Unterm Strich geht es hier um Ausfallzeiten in der Praxis. Je länger ein Autoklav ausfällt, umso mehr Zeit geht damit verloren, dass andere Wege für die Desinfektion gefunden werden müssen.

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