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17.02.2017 - 18:47 | Warnemünde | Kurzmeldungen > Pressemitteilungen  > Am 25. Februar im Neudierkower Weg

Gedenken an NSU-Opfer

Am 25. Februar wird in einer öffentlichen Gedenkveranstaltung an den Mord an Mehmet Turgut erinnert.

Im Zeitraum von 2000 bis 2007 wurden acht türkische Mitbürger, ein griechischer Mitbürger und eine deutsche Polizistin von neonazistischen Verbrechern ermordet. Diese Morde sind der Höhepunkt einer langjährigen rechtsextremistischen Gefahr in der Bundesrepublik. Am 25. Februar 2004 wurde auch Mehmet Turgut in Rostock Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU.

In konsequenter Solidarität mit allen Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt findet am 25. Februar 2017 um 14 Uhr am Gedenkort für Mehmet Turgut im Neudierkower Weg eine Gedenkveranstaltung statt. Vertreterinnen und Vertreter der Rostocker Bürgerschaft und der Stadtverwaltung, aber auch der Initiative „Mord verjährt nicht werden gemeinsam die Erinnerung an Mehmet Turgut wachhalten.

„Nie wieder sollen Opfer vergessen werden und Angehörige allein mit ihrem Schmerz und ihrer Wut stehen“, unterstreicht Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche, der auch eine Gedenkrede halten wird. „Wir laden alle Menschen in Rostock ein, sich an diesem Tag dem Gedenken anzuschließen, an den Ermordeten zu erinnern und gemeinsam ein Zeichen gegen rassistischen Terror zu setzen.“ Am Ende dieser Gedenkveranstaltung können in einer stillen Würdigung Blumen niedergelegt werden.

PM Migrantenrat der Hansestadt Rostock

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