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15.11.2016 - 18:28 | West | Kolumne > Schöne neue Welt  > Eisbär in Sosto gut angekommen

Fiete erkundet seine neue Heimat

Mit Fiete ist in der vergangenen Woche auch der letzte Bewohner der historischen Bärenburg umgezogen. Das Ziel seiner ersten großen Reise ist der Sóstó Zoo in Ungarn, wo er fortan sein neues Zuhause haben wird.

Eisbär Fiete ist gut in seinem neuen Zuhause im Sosto Zoo angekommen. Ende der vergangenen Woche waren mehrere Pfleger und Mitarbeiter aus diesem ungarischen Zoo nach Rostock gekommen, um Fiete abzuholen. Dabei nutzen sie die Gelegenheit, den jungen Eisbären in seiner gewohnten Umgebung kennenzulernen und sich möglichst viel mit seinen Rostocker Pflegern auszutauschen. „Die Kollegen aus dem Sóstó Zoo wollten so viel wie möglich über Fiete erfahren, um ihm den Start in seinem neuen Zuhause so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Zoodirektor Udo Nagel. Als Abschiedsgeschenk haben seine Pfleger Fiete eine große Portion seiner Lieblingsleckerlis mit auf die Reise gegeben. Am frühen Freitagmorgen machte sich der Umzugstrupp dann auf den Weg nach Ungarn. „Der Abschied von Fiete ist uns allen nicht leicht gefallen, aber wir sind uns sicher, dass er in guten Hände ist und freuen uns, dass es mit dem Bau des Polariums jetzt vorangeht“, so Udo Nagel.

In seinem neuen Zuhause hat Fiete sogleich damit begonnen, seine neue Anlage aufmerksam zu erkunden und ist so verspielt wie eh und je. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren ungarischen Kollegen, die uns berichtet haben, dass es Fiete sehr gut geht“, sagt Udo Nagel. Er ist sich sicher, dass Fiete die Herzen der ungarischen Tierpfleger und Zoobesucher im Sturm erobern wird. „Als echter Rostocker Eisbär macht er in Ungarn nun Werbung für unseren schönen Zoo“, so der Rostocker Zoodirektor. Gesellschaft hat Fiete derzeit von einer 25-jährigen Eisbären-Dame. Schon bald soll zudem noch eine junge Eisbärin aus Moskau zu Fiete ziehen.

Auch Fietes Oma Vienna ist gut im Zoo La Palmyre in Frankreich angekommen und lebt sich gut in ihrer neuen Umgebung ein. Keine Neuigkeiten gibt es hingegen zum plötzlichen Tod von Fietes Mutter Vilma im Zoo Aalborg in Dänemark. „Wir müssen warten, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Derzeit werden die Proben vom Institut für Wildtierforschung ausgewertet“, sagt Nagel.

Im Zoo Rostock beginnt indes der Abriss der historischen Bärenburg. Die in die Jahre gekommene Anlage weicht dem Polarium, das 2018 eröffnet werden soll. Die neue Anlage wird den Tieren mehr Platz und Abwechslung bieten und den Zoobesuchern interessante Einblicke in die Welt der Eisbären und Pinguine gewähren.

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